Managed IT Services: Ihre IT läuft, ohne dass Sie sich darum kümmern

Managed IT heißt bei uns nicht „Hotline im Notfall“, sondern laufende Verantwortung: überwachen, aktualisieren, absichern, dokumentieren – und dann helfen, wenn doch etwas klemmt. Mit festen Supportzeiten von Montag bis Freitag, 10:00 bis 16:00 Uhr. Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft gibt es optional als Premium-SLA.

Mo–Fr 10:00–16:00 Uhr Standard24/7 als Add-on buchbarPrimär remote
Im Paket enthalten

Was laufende Betreuung konkret bedeutet

Der Umfang wird vor Beginn schriftlich festgelegt – inklusive der Anzahl betreuter Arbeitsplätze, Server und Standorte. Die folgenden Bausteine sind Bestandteil jeder Managed-IT-Betreuung.

Anwender-Support

Ein Ansprechpartner für Störungen und Fragen Ihrer Mitarbeitenden – per Ticket, E-Mail und Telefon. Innerhalb der Supportzeiten Mo–Fr 10:00–16:00 Uhr, mit vereinbarter Reaktionszeit je Priorität.

Monitoring & Alarmierung

Überwachung von Servern, Arbeitsplätzen, Netzwerkkomponenten, Backups und Speicherplatz. Viele Störungen erkennen und beheben wir, bevor sie bei Ihnen ankommen.

Patch- & Update-Management

Regelmäßige Aktualisierung von Betriebssystemen und Anwendungen in geplanten Fenstern, inklusive Test und Rückfallmöglichkeit.

Sicherheitsbetrieb

Endpoint Protection, Rechteprüfungen, Kontenpflege bei Ein- und Austritten, Prüfung der Mehr-Faktor-Authentifizierung sowie regelmäßige Auswertung sicherheitsrelevanter Meldungen.

Backup-Überwachung & Wiederherstellungstests

Kontrolle der Sicherungen, dokumentierte Testwiederherstellungen und eine belastbare Aussage darüber, wie lange ein Wiederanlauf tatsächlich dauert.

Dokumentation & IT-Review

Gepflegte Systemdokumentation, Lizenz- und Geräteübersicht sowie ein regelmäßiges Review-Gespräch: Was ist passiert, was steht an, was sollte investiert werden.

Erreichbarkeit

Standard-Supportzeiten – und wann sich 24/7 wirklich lohnt

Wir versprechen bewusst keinen pauschalen 24/7-Support. Ein Versprechen, das nur auf dem Papier steht, hilft niemandem – und eine echte Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft kostet Geld, weil dahinter Menschen stehen müssen, die nachts erreichbar sind.

Der Standard ist deshalb Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr. Das deckt für die meisten Unternehmen den relevanten Betrieb ab. Wenn Sie im Schichtbetrieb arbeiten, eine Produktion überwachen oder für Kunden außerhalb dieser Zeiten verfügbar sein müssen, buchen Sie ein Premium-SLA dazu.

Onsite-Einsätze erfolgen nach Vereinbarung. Der überwiegende Teil der Arbeit findet remote statt, weil das schneller ist und keine Anfahrt bezahlt werden muss.

Supportzeiten und Reaktionszeiten

StufeErreichbarkeitReaktionszeit bei P1
Standard (im Paket enthalten)Mo–Fr 10:00–16:00 Uhrinnerhalb der Supportzeit
Premium-SLA Stufe 1 (Add-on)24/7, an 365 Tagen60 Minuten
Premium-SLA Stufe 2 (Add-on)24/7, an 365 Tagen30 Minuten

P1 bezeichnet eine kritische Störung, bei der das Unternehmen oder ein wesentlicher Betriebsteil nicht arbeiten kann. Stufe 2 erfordert eine durchgehende Rufbereitschaft und ist deutlich teurer als Stufe 1 – wir empfehlen sie nur dort, wo ein Stillstand unmittelbar hohe Kosten verursacht. Die konkreten Konditionen legen wir im Angebot fest.

Onboarding

Vom Vertrag zum betreuten Betrieb

Der Übergang in die Betreuung dauert in der Regel zwei bis vier Wochen. In dieser Zeit entsteht das Fundament, ohne das Managed IT nur Reaktion auf Zuruf wäre.

Aufnahme

Wir erfassen Systeme, Zugänge, Verträge, Lizenzen und Standorte und dokumentieren den Ist-Zustand vollständig.

Absicherung

Kritische Lücken werden zuerst geschlossen: Backups, Zugänge, Updates, Administrationskonten.

Werkzeuge

Monitoring, Ticketsystem und Fernwartung werden ausgerollt und Ihren Mitarbeitenden erklärt.

Regelbetrieb

Feste Wartungsfenster, monatliche Auswertung und regelmäßige Review-Gespräche zu Stand, Risiken und geplanten Investitionen.

Managed IT für kleine und mittlere Unternehmen: der Unterschied zur Stundenabrechnung

Viele Unternehmen betreuen ihre IT auf Zuruf: Es passiert etwas, jemand ruft an, ein Techniker kommt, es wird nach Aufwand abgerechnet. Dieses Modell hat einen strukturellen Nachteil – niemand verdient daran, dass Störungen ausbleiben. Managed IT dreht diese Logik um: Gegen eine feste monatliche Pauschale übernehmen wir die Verantwortung für den Betrieb. Je stabiler die Umgebung, desto weniger Aufwand entsteht – für beide Seiten.

Was sich in der Praxis ändert

  • Planbare Kosten: Ein fester Monatsbetrag statt schwankender Stundenrechnungen, dessen Höhe sich nach Anzahl der Arbeitsplätze und Systeme richtet.
  • Vorbeugung statt Reaktion: Volllaufende Festplatten, ausgelaufene Zertifikate oder fehlgeschlagene Backups werden erkannt, bevor sie zum Stillstand führen.
  • Wissen bleibt erhalten: Die Dokumentation wird laufend gepflegt. Es gibt keine Situation mehr, in der nur eine einzige Person weiß, wie etwas eingerichtet ist.
  • Sicherheit wird zur Routine: Rechteprüfungen, Updates und Backup-Tests finden nach Plan statt und nicht dann, wenn gerade Zeit ist.

Für welche Unternehmensgrößen sich das lohnt

Sinnvoll ist Managed IT in der Regel ab etwa fünf bis zehn Arbeitsplätzen. Darunter genügt oft eine schlanke Betreuung nach Aufwand mit abgesichertem Grundschutz. Oberhalb von rund hundert Arbeitsplätzen ergänzen wir häufig eine vorhandene interne IT, statt sie zu ersetzen – etwa für Themen wie Sicherheit, Monitoring oder Vertretung im Urlaubsfall.

Zusammenspiel mit den übrigen Bereichen

Weil Opervanta auch Buchhaltung und Backoffice betreibt, kennen wir Ihre kaufmännischen Abläufe. Das ist bei IT-Entscheidungen ein handfester Vorteil: Wenn ein Rechnungsprozess digitalisiert oder ein Dokumentensystem eingeführt wird, muss niemand erst erklären, wie im Haus gebucht und abgelegt wird. Größere Vorhaben – etwa eine vollständige Cloud-Migration – begleiten wir bei Bedarf mit formaler Projektleitung.

FAQ

Häufige Fragen zu Managed IT

Was kostet Managed IT?
Der Preis richtet sich nach Anzahl der Arbeitsplätze, Server und Standorte sowie nach dem gewünschten Servicelevel. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit festem Monatspreis und klar abgegrenztem Leistungsumfang.
Gilt der Support wirklich nur Mo–Fr von 10:00 bis 16:00 Uhr?
Das ist der Standard, den jedes Paket enthält. Wer darüber hinaus Erreichbarkeit braucht, bucht ein Premium-SLA mit 24/7-Bereitschaft in Stufe 1 (Reaktion bei P1 innerhalb von 60 Minuten) oder Stufe 2 (30 Minuten). Wir sagen offen: Stufe 2 ist deutlich teurer und nur bei echtem Bedarf sinnvoll.
Was zählt als Priorität 1?
Eine Störung, bei der das Unternehmen oder ein wesentlicher Betriebsteil nicht arbeiten kann – etwa Serverausfall, Ausfall der Internetanbindung an einem Standort oder ein Sicherheitsvorfall. Die Einstufung wird im Vertrag definiert, damit es im Ernstfall keine Diskussion gibt.
Müssen wir unsere Systeme wechseln?
Nein. Wir übernehmen die vorhandene Umgebung. Wenn ein Wechsel sinnvoll ist, schlagen wir ihn mit Begründung, Kosten und Zeitplan vor – die Entscheidung liegt bei Ihnen.
Was passiert, wenn wir die Betreuung beenden wollen?
Sie erhalten die vollständige Dokumentation, alle Zugänge und eine geordnete Übergabe an Ihre interne IT oder einen anderen Dienstleister. Wir bauen bewusst keine Abhängigkeiten auf.
Sind Hardware und Lizenzen im Preis enthalten?
Nein, diese werden separat abgerechnet beziehungsweise direkt von Ihnen bezogen. Die Managed-IT-Pauschale deckt Betreuung, Betrieb und Support ab – nicht Beschaffung.

Wie viel Betreuung braucht Ihre IT wirklich?

Im kostenlosen Strategiegespräch schauen wir uns Größe, Systeme und Risiken an und sagen Ihnen, welches Servicelevel angemessen ist.

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